Was kann ich gegen den Klimawandel tun?
Sonnenstrom selbst erzeugen

Für Hausbesitzer ist die Erzeugung von Sonnenstrom nicht nur umweltfreundlich, sondern aufgrund staatlicher Preisgarantien auch eine relativ sichere Geldanlage - möglich macht dies das >> EEG.

Bei einem durchschnittlichen Standort können Solarzellen in Deutschland pro Kilowatt Leistung (KWp) etwa 900 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen; bei einem Anschaffungspreis von 2.200 Euro/kWp und dem für 20 Jahre garantierten Einspeisepreis von 28,74 Cent/kWh (für im Jahr 2011 in Betrieb gehende Anlagen) ergibt sich hieraus eine Rendite von über 8 Prozent im Jahr.

Damit dieses auch klappt, sind folgende Punkte wichtig: Standort - die Sonnenstrahlung ist in den durchschnittlichen, zehnjährigen Solarstrahlungsdaten des Deutschen Wetterdienstes erfasst, diese kennt der Solarinstallateur. Ideal ist eine schattenfreie Dachfläche Richtung Süden mit einer Neigung um 35 Grad; Abweichungen nach Ost oder West bis 30 Grad sind möglich. Auf Flachdächern ist die Ausrichtung einfacher, aufgrund der notwenigen Halterungen aber auch teurer. Der jeweilige Ertrag am Standort kann mit Simulationsprogrammen vom Solarinstallateur errechnet werden. Pro Kilowatt Leistung (kWp) werden etwa 8 m² benötigt, 3 kWp sollten es wegen der fast gleich bleibenden Kosten für Planung und Montage schon sein, damit die Anlage sich lohnt. Qualität - nur Anlagen, die mindestes 20 Jahre halten, bringen die erhoffte Rendite. Qualität sichert etwa die Ausführung des Ablaufs nach RAL GZ 966 (>> www.gueteschutz-solar.de); Solarmodule werden in Fachzeitschriften wie test (allerdings zuletzt im Jahr 2006), Ökotest (>> hier, kostenpflichtig) oder Photon (>> webseite) getestet. Ein im Laufe der Zeit (um etwa 1 Prozent/Jahr) zurückgehender Wirkungsgrad ist normal, sollte aber bei der Auswahl und der Rentabilitätsberechnung berücksichtigt werden.
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© Jürgen Paeger 2008 - 2011